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Für wen ist die Feldenkrais-Methode geeignet?
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...im Tanz

Mühsal, Schweiß und Schmerzen bis hin zu blutenden Füßen und Verletzungen scheinen zum Selbstverständnis von TänzerInnen zu gehören. Dabei wollen sie gleichzeitig eine Illusion von der scheinbaren Mühelosigkeit der Bewegung und der Überwindung der Schwerkraft erschaffen. Aufgerieben zwischen diesem steinigen Weg und dem hohen Ideal haben sie gelernt, über ihre körperlichen Grenzen zu gehen und die jahrelang gelebte Überzeugung „Ohne Schweiß keinen Preis" lässt sich nur schwer erschüttern. Um so größer ist das Erstaunen gerade bei TänzerInnen, wenn sie entdecken, dass das spielerische und mühelose Experimentieren mit den Feldenkrais-Lektionen zu einer neuen Leichtigkeit, Eleganz und Anmut führt.
„Direkt nach meinen ersten intensiven Erfahrungen mit der Feldenkrais-Methode, hatte ich zwei schwierige und viel beachtete Auftritte. Anstatt von morgens bis abends hart zu trainieren, war ich seit Tagen nur auf dem Boden gelegen und habe fast nichts gemacht. Ich hatte Angst alles zu vermasseln, doch es kam ganz anders. Noch nie war ich so gelassen und zugleich präsent auf der Bühne gestanden. Mein Gesichtsfeld war deutlich größer und ich konnte das gesamte Geschehen auf der Bühne klarer wahrnehmen als je zuvor. Obwohl mein Part sehr anspruchsvoll und akrobatisch war, habe ich ihn ohne jegliche Angst, mit Leichtigkeit und großer Spielfreude gemeistert. Seit ich mit der Feldenkrais-Methode arbeite, verletze ich mich nicht nur viel seltener als früher und kann Verletzungen schneller überwinden, sondern habe meine Qualitäten als Performerin wesentlich verfeinert".